Brexit: Welche Strategie verfolgen die Globalisten mit dem Referendum?

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In dem die Fed die zweite Zinserhöhung um ein weiteres Monat hinausgezögert hat, und in dem sie danach das Ergebnis des Brexit-Referendums als Hauptgrund dafür angab, hat sie ein Paradoxon geschaffen. Wenn der Brexit Erfolg hat, dann behauptet die Fed, dass sie die Zinsen eine zeitlang nicht erhöhen kann und gibt damit den Investoren den Eindruck, dass die ausbleibende Erholung der Weltwirtschaft nicht das einzige ist, was sie daran hinderte. Scheitert der Brexit, dann muss die Fed im Juli die Zinsen erhöhen – ansonsten verliert sie jedwede Glaubwürdigkeit. Ich glaube, dass hinter der Aussage Yellen, dass der Brexit der Grund für die Verschiebung der Zinserhöhung ist, kalkuliert war. Es hat den Zündfunken an das gelegt, was ein riesiger Feuersturm bei den Aktien und Rohstoffen werden könnte.

Aus Sicht der Investoren: Ein erfolgreicher Brexit würde die Höllentore öffnen. Wenn der Brexit dagegen nicht kommt, dann wird die Fed die Zinsen erhöhen und die Höllentore werden ebenfalls aufgerissen. Oder die Fed nimmt keine Zinserhöhung vor, obwohl ihr Sündenbock Nummer 1 nicht mehr zur Verfügung steht. Dann verliert sie jede Glaubwürdigkeit und die Hölle bricht ebenfalls los.
(…)”

Menschen, die die globalen wirtschaftlichen Ereignisse nicht täglich verfolgen, dürften angesichts der wachsenden Spannungen rund um das britische Referendum

Quelle: Brexit: Welche Strategie verfolgen die Globalisten mit dem Referendum?

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